Home  > Tipps  > Möbel, Wohnen 

Betreuung und Pflege für die Eltern finden

Älterwerden ist schwer und es fällt schwer, dabei zuzusehen. Kleine Zipperlein sind normal, doch was ist, wenn gar nichts mehr geht und das Umziehen in ein Pflegeheim im Raum steht? Die Gründe warum, dies nötig sein könnte, sind vielfältig: Ein Unfall, ein Schlaganfall oder komplizierte Brüche sind nur einige Möglichkeiten.

Die gewohnte Umgebung zu verlassen ist für viele ältere Menschen ein Schrecken. Dies steht insbesondere dann an, wenn sich die älteren Menschen nicht mehr selbst versorgen oder die Wohnung verlassen können. Viele Kinder versuchen selbst, die Betreuung zu übernehmen, oder suchen eine private Pflegekraft, um dem Schrecken zu entgehen.

So wird die Pflege Zuhause möglich

 Im folgenden geben wir Tipps, was bei der Suche nach einer Pflegekraft zu beachten ist:

Pflegegrad feststellen lassen

Erster Ansprechpartner ist die Pflegekasse, um den Pflegegrad bestimmen zu lassen. Die Krankenkasse kann hierbei weiterhelfen. Dieser Grad hilft dabei, einzuschätzen, wie hoch die Pflegebedürftigkeit ist. Zu diesem Zweck besucht ein Gutachter des Medizinischen Dienstes den Patienten zuhause, um die örtlichen Gegebenheiten genauer zu untersuchen. Dieser teilt den Patienten gegebenenfalls einen von fünf Pflegegraden zu. Je höher der Grad, desto höher fällt auch der Betrag des Pflegegelds aus.

Wie intensiv soll die Betreuung sein?

Eine weitere wichtige Frage, die Sie im Vorfeld beantworten sollten, lautet, wie engmaschig die Betreuung sein sollte. Benötigen Sie die Pflegekraft nur wenige Stunden am Tag oder soll eine Rund-um-Versorgung stattfinden? Im letzteren Fall sprechen wir auch von einer Vollzeitpflege (24-Stunden-Pflege).

Wo findet man eine Pflegekraft?

Der nächste Akt der Herausforderung ist eine passende Pflegekraft zu finden. Dabei können Sie aus einer Fülle an Möglichkeiten schöpfen. Es gibt private Pflegedienste sowie Vermittlungsagenturen, Stellenbörsen im Internet oder Kleinanzeigen in den regionalen Zeitungen. Doch auch Freunde oder Bekannte könnten einige Tipps zu guten privaten, freiberuflichen Fachkräften haben.

Bei Agenturen und Pflegediensten könnte das Pflegepersonal wechseln. Ältere Menschen, die versuchen eine Bindung zum Pflegepersonal aufzubauen, kommen mit den vielen Personalwechseln nicht immer gut zurecht. Achtung, so emotional die Situation auch sein mag und eine schnelle Lösung gefunden werden soll, Betroffene sollten sich nicht zu einem Vertragsabschluss drängen lassen. Zudem raten wir dazu, auf die Vorlage von Zeugnissen und anderen Qualifikationen zu bestehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine private Pflegekraft eingestellt werden soll.

Wie viel kostet eine Pflegekraft?

Die Frage nach den Kosten lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Dies liegt unter anderem in den individuellen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, begründet. Während eine Pflegekraft aus dem Ausland oftmals günstiger ist, bieten die Pflegedienste vor allem eine schnelle und sichere Versorgung.

Es entstehen in der Regel keine größeren sprachlichen Barrieren. Wird nur die sogenannte Grundpflege übernommen, steht der Pflegekraft der Mindestlohn zu. Gute Vollzeitpflegekräfte kosten normalerweise über 2.000 Euro im Monat.

Rechtssicher eine Pflegekraft einstellen

Entscheidet sich die Familie für eine private Pflegekraft, tritt sie in diesem Moment als Arbeitgeber auf. Aus diesem Grund müssen einige Dinge beachtet werden. Für ausländische Pflegekräfte gelten oftmals andere Gesetze und Regelungen. Wir empfehlen, auf eine sogenannte A1-Bescheinigung zu bestehen. Diese bestätigt, dass die Pflegekraft im Heimatland eine Sozialversicherungsnummer hat.

Ein weiterer Punkt, der geklärt werden muss, ist das sogenannte Weisungsrecht. Ist die ausländische Pflegekraft bei einer Vermittlungsagentur angestellt, übt diese das Weisungsrecht aus. Liegt das Recht stattdessen bei der Familie, muss diese gleichzeitig Sozialabgaben nach deutschem Recht abführen.

Lebensqualität erhöhen – mit dem Treppenlift geht’s wieder vor die Tür

Neben der häuslichen Versorgung stellt sich oftmals die Frage, wie die Personen weiterhin am sozialen, öffentlichen Leben teilnehmen sollen. Für ältere Personen im Rollstuhl oder mit Rollator scheint dies zunächst eine unlösbare Aufgabe. Doch dem ist nicht so:

Um weiterhin am Leben draußen vor der Tür teilnehmen zu können, ist ein Treppenlift für gehbehinderte Personen eine echte Erleichterung. So wird die Gehbehinderung nicht zum sozialen Ausschlusskriterium und dem Besuch im Lieblingscafé steht nichts mehr im Wege. Treppenlifte gibt es für den Außen- sowie Innenbereich.

Dabei sind die Geräte nicht so teuer, wie viele zunächst vermuten. Denn sobald ein Pflegegrad vorliegt, besteht die Möglichkeit, dass der Einbau eines solchen Geräts durch die Pflegekasse bezuschusst wird. Die Höchstsumme beträgt hierbei 4.000 Euro pro Bedürftigen.

Kontakt

Anzeigen-Hotline: (0251) 690-49250
Anzeigen-Fax: (0251) 690-4570
Anzeigen können auch in allen Zweigstellen sowie bei allen Servicepartnern der Aschendorff Medien GmbH & Co. KG aufgegeben werden.